Warum entstehen Pigmentflecken im Gesicht?
Fast jeder Mensch entwickelt im Laufe seines Lebens Pigmentflecken. Manche treten bereits mit Ende zwanzig auf, andere erst viele Jahre später. Besonders häufig entstehen sie an den Körperstellen, die täglich Sonnenlicht ausgesetzt sind, Gesicht, Hände und Dekolleté.
Pigmentflecken sind in den meisten Fällen harmlos. Dennoch empfinden viele Menschen sie als störend, weil sie den Teint unruhig erscheinen lassen.
Um zu verstehen, warum Pigmentflecken entstehen, lohnt sich ein Blick auf die natürlichen Schutzmechanismen der Haut.
Was ist Melanin?
Melanin ist der natürliche Farbstoff unserer Haut.
Er wird von spezialisierten Hautzellen den Melanozyten produziert.
Die wichtigste Aufgabe von Melanin besteht darin, die Haut vor UV-Strahlen zu schützen.
Trifft Sonnenlicht auf die Haut, produzieren Melanozyten mehr Melanin. Dadurch entsteht Bräune. Dieser Vorgang schützt die tieferen Hautschichten vor UV-bedingten Zellschäden.
Problematisch wird es dann, wenn Melanin nicht mehr gleichmäßig verteilt wird. Genau dann entstehen Pigmentflecken.
Welche Arten von Pigmentflecken gibt es?
Sonnenflecken
Sonnenflecken (solare Lentigines) entstehen durch jahrelange UV-Belastung.
Sie erscheinen häufig auf
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Stirn
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Wangen
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Nase
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Händen
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Dekolleté
Mit zunehmendem Alter werden sie häufiger sichtbar.
Pigmentflecken nach Pickeln
Nach einer Entzündung kann die Haut kurzfristig mehr Melanin bilden.
Dermatologen sprechen von einer postinflammatorischen Hyperpigmentierung (PIH).
Besonders Menschen mit mittleren und dunkleren Hauttypen sind häufiger betroffen.
Melasma
Melasma tritt meist symmetrisch auf.
Typische Bereiche sind
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Stirn
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Wangen
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Oberlippe
Als Ursachen gelten hormonelle Veränderungen, beispielsweise während einer Schwangerschaft oder durch hormonelle Verhütungsmittel.
Warum UV-Strahlung der größte Risikofaktor für Pigmentflecken ist
Viele Menschen denken, Pigmentflecken entstehen nur im Sommer.
Das stimmt nicht.
UV-Strahlen erreichen die Haut das ganze Jahr über, auch an bewölkten Tagen.
Vor allem die UVA-Strahlung dringt tief in die Haut ein und kann langfristig zur Entstehung von Pigmentflecken sowie lichtbedingter Hautalterung beitragen.
Deshalb gilt:
Jeder Tag ohne Sonnenschutz erhöht das Risiko neuer Pigmentflecken.
Welche Wirkstoffe sind wissenschaftlich untersucht?
Vitamin C
Vitamin C gehört zu den bekanntesten Antioxidantien der Hautpflege.
Es schützt die Haut vor freien Radikalen, die unter anderem durch UV-Strahlung und Umweltbelastungen entstehen.
Studien zeigen außerdem, dass Vitamin C zu einem gleichmäßigeren Hautbild beitragen kann, indem es die Melaninbildung beeinflusst und oxidativen Stress reduziert.
Besonders stabile Vitamin-C-Derivate wie Ethyl Ascorbinsäure werden in modernen Formulierungen eingesetzt, da sie eine hohe Stabilität mit einer guten Hautverträglichkeit verbinden.
Creyan Empfehlung
Für die Morgenroutine eignen sich der Creyan Vitamin C Complex mit 20 % Ethyl Ascorbinsäure oder das Creyan Antioxidant Serum. Beide Produkte ergänzen den täglichen Sonnenschutz und unterstützen einen frischen, strahlenden Teint.
Niacinamid
Niacinamid (Vitamin B3) zählt zu den am besten untersuchten Wirkstoffen der modernen Hautpflege.
Es kann
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die Hautbarriere unterstützen,
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den Feuchtigkeitsverlust reduzieren,
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Rötungen mildern,
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zu einem gleichmäßigeren Hautton beitragen.
Ein weiterer Vorteil: Niacinamid gilt allgemein als gut verträglich und eignet sich für viele Hauttypen.
Creyan Empfehlung
Die Creyan Firming Day Cream enthält 5 % Niacinamid und unterstützt die Haut täglich dabei, Feuchtigkeit zu bewahren und das Hautbild ebenmäßiger erscheinen zu lassen.
Fruchtsäuren (AHA)
Unsere Haut erneuert sich kontinuierlich. Mit zunehmendem Alter verlangsamt sich dieser Prozess.
AHA-Säuren fördern die natürliche Abschilferung abgestorbener Hautzellen und können dadurch dazu beitragen, dass Pigmentflecken nach und nach weniger sichtbar erscheinen.
Creyan Empfehlung
Die Creyan Exfoliating Peel Solution mit einem milden AHA-Komplex eignet sich als ergänzende Pflege ein- bis zweimal pro Woche am Abend. Anschließend sollte die Haut intensiv gepflegt und am nächsten Tag konsequent vor UV-Strahlung geschützt werden.
Warum Feuchtigkeit so wichtig ist
Eine gut hydratisierte Haut wirkt glatter und ebenmäßiger.
Zudem unterstützt eine intakte Hautbarriere die Verträglichkeit aktiver Wirkstoffe und trägt dazu bei, dass die Haut ausgeglichen und gesund erscheint.
Häufige Fehler bei Pigmentflecken
Viele Menschen versuchen Pigmentflecken möglichst schnell aufzuhellen.
Dabei entstehen häufig genau die Fehler, die den Hautzustand verschlechtern können.
Dazu gehören:
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fehlender Sonnenschutz,
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tägliche aggressive Peelings,
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häufiges Wechseln der Pflegeprodukte,
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ungeduldige Erwartungen,
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der Verzicht auf Feuchtigkeitspflege.
Pigmentflecken entwickeln sich über Jahre – deshalb benötigen auch sichtbare Verbesserungen Zeit.
Mythos oder Wahrheit?
"Pigmentflecken verschwinden von alleine."
Nicht immer. Manche Pigmentflecken verblassen mit der Zeit, andere bleiben dauerhaft sichtbar.
"Im Winter brauche ich keinen Sonnenschutz."
Falsch. UVA-Strahlen sind das ganze Jahr über vorhanden und können die Melaninbildung beeinflussen.
"Je stärker das Peeling, desto besser."
Nein. Zu häufige oder zu intensive Peelings können die Hautbarriere schwächen und die Haut empfindlicher machen.
Creyan Experten-Tipp
Wenn Sie Pigmentflecken behandeln möchten, denken Sie langfristig. Die Kombination aus konsequentem Sonnenschutz, einer sanften Pflegeroutine und wissenschaftlich untersuchten Wirkstoffen ist meist erfolgreicher als ständig wechselnde Produkte. Geben Sie Ihrer Haut mindestens acht bis zwölf Wochen Zeit, auf eine neue Routine zu reagieren.
Wussten Sie schon?
Die Haut besitzt ein erstaunliches „Gedächtnis“. Wiederholte UV-Belastung über viele Jahre kann sich erst Jahrzehnte später in Form von Pigmentflecken oder lichtbedingter Hautalterung bemerkbar machen. Deshalb ist täglicher Sonnenschutz eine der wirksamsten Maßnahmen, um die Haut langfristig zu schützen.
FAQ
Können Pigmentflecken vollständig verschwinden?
Das hängt von ihrer Ursache und Tiefe ab. Oberflächliche Pigmentierungen können mit der Zeit verblassen, während tiefer liegende Veränderungen oft hartnäckiger sind.
Welcher Wirkstoff eignet sich am besten?
Vitamin C, Niacinamid und AHA-Säuren gehören zu den wissenschaftlich am besten untersuchten kosmetischen Wirkstoffen zur Unterstützung eines gleichmäßigeren Hautbildes.
Werden Pigmentflecken im Sommer dunkler?
Ja. UV-Strahlung kann die Melaninproduktion anregen, wodurch bestehende Pigmentflecken dunkler erscheinen und neue entstehen können. Deshalb ist täglicher Sonnenschutz besonders wichtig.
Warum ist Sonnenschutz so wichtig?
UV-Strahlung ist einer der wichtigsten Auslöser von Hyperpigmentierungen. Ohne täglichen Sonnenschutz können bestehende Pigmentflecken dunkler werden und neue entstehen.
Wie lange dauert es, bis sich erste Veränderungen zeigen?
Mit einer konsequenten Hautpflegeroutine sind erste Verbesserungen häufig nach acht bis zwölf Wochen sichtbar. Die Geschwindigkeit hängt von Hauttyp, Ursache der Pigmentierung und regelmäßiger Anwendung ab.
Hinweis: Neu auftretende, sich verändernde oder ungewöhnlich aussehende Pigmentmale sollten grundsätzlich dermatologisch abgeklärt werden.
Das Wichtigste auf einen Blick
Pigmentflecken im Gesicht entstehen meist durch eine erhöhte Melaninproduktion, wobei UV-Strahlung als wichtigster Auslöser gilt. Eine konsequente Anwendung von Sonnenschutz bildet deshalb die Grundlage jeder Pflegeroutine gegen Hyperpigmentierung. Ergänzend können wissenschaftlich untersuchte Wirkstoffe wie Vitamin C, Niacinamid und AHA-Säuren dazu beitragen, den Hautton ebenmäßiger erscheinen zu lassen. Da sich Pigmentflecken über einen längeren Zeitraum entwickeln, sind Geduld und eine regelmäßige, sanfte Hautpflege entscheidend, um sichtbare Ergebnisse zu erzielen. Neu auftretende oder sich verändernde Pigmentmale sollten grundsätzlich dermatologisch abgeklärt werden.
Wissenschaftliche Quellen
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Pullar, J. M., Carr, A. C. & Vissers, M. C. M. (2017). The Roles of Vitamin C in Skin Health. Nutrients, 9(8), 866. https://doi.org/10.3390/nu9080866
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Bissett, D. L. et al. (2004). Topical niacinamide provides skin appearance benefits. Dermatologic Surgery.
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Draelos, Z. D. (2018). Cosmetic Dermatology: Products and Procedures. Wiley-Blackwell.
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Grimes, P. E. (2009). Management of Hyperpigmentation. Seminars in Cutaneous Medicine and Surgery.
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Proksch, E., Brandner, J. M. & Jensen, J. M. (2008). The skin: an indispensable barrier. Experimental Dermatology.
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American Academy of Dermatology – Hyperpigmentation.
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DermNet NZ – Hyperpigmentation.

